Neue Fassade für die Wohnfabrik

Wir teilen einen Aufruf der Autonomen Wohnfabrik:

Wir sind der Meinung, dass alle Leute ihren Wohn- und Lebensraum selbst so gestalten sollen, wie es ihnen gefällt und wie es ihren Bedürfnissen am besten entspricht. Das Magistrat sieht das anders und möchte, dass wir die wunderschönen Verzierungen an unserer Fassade überstreichen oder einen neuen Vorschlag zur Fassadengestaltung vorlegen. Zweiterem gehen wir liebend gerne nach und wollen euch deshalb bitten, zahlreiche Vorschläge für die Neugestaltung einzureichen, die wir dem Magistrat weiterleiten können.

Vorlage zum Download: https://autonome-wohnfabrik.at/files/Fassade_Wohnfabrik.zip

Im ZIP findet ihr ein Bild unserer derzeitigen Fassade, eine Photoshop-Vorlage sowie eine A4-Vorlage zum Ausdrucken. Schickt uns eure Ideen per Mail an wohnfabrik [at] systemli.org oder in die Poschingerstraße 10, 5020 Salzburg.

 

Solidarität mit der Roten Straße in Göttingen

„2015 wurde die Notwendigkeit einer grundlegenden Instandsetzung der denkmalgeschützten Häuser Rote Str. 1-5 / Burgstr. 52 und eine damit einhergehende Gefahr ihrer Baufälligkeit festgestellt. Die Instandsetzungs- und Sanierungskosten belaufen sich auf ca. sechs Mio. Euro. Die immense Höhe der Kosten liegt in technisch falsch durchgeführten Sanierungsmaßnahmen der 1970er Jahren begründet, sowie auf meist nur flickenhaften und allzu sparsamen Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen in den Folgejahren. Das Studentenwerk unter der Führung von Jörg Magull fordert seit nunmehr zwei Jahren, dass die Bewohnerinnen und Bewohner die Kosten größtenteils übernehmen und dies vertraglich festhalten, bevor die Sanierungsmaßnahmen beginnen. Allen Beteiligten sollte dabei klar sein, dass dies an handfesten Problemen scheitert: Die Bewohnerinnen und Bewohner haben schlicht nicht die finanziellen Mittel, diese sehr hohen Baukosten zu tragen. Die Übernahme der Kosten würde eine immense Mieterhöhung nach sich ziehen, die aufgrund des Umstandes, dass es sich nicht um eine gewöhnliche Sanierung oder Wertsteigerung der Wohnheime, sondern schlicht um die langfristige Wiederherstellung der Bewohnbarkeit handelt, in keiner Weise gerechtfertigt ist.“

molly ist online!

In letzter Zeit, nach einigen Terminüberschneidungen und -nicht-gscheid-Kommunizierungen, wurden immer wieder Stimmen nach einem gemeinsamen linksradikalen Kalender für Salzburg laut. Deshalb gibt es jetzt diesen Blog. Hier sollen nicht nur Termine gesammelt, sondern auch Orte und Gruppen übersichtlich zusammengefasst und linksradikale Aktivitäten in Salzburg dokumentiert werden.

Meldet euch gerne, wenn ihr Fragen, Kritik, Ergänzungen oder Anregungen habt oder eure Veranstaltungen, Aufrufe, Berichte oder Texte hier veröffentlichen wollt: molly [at] systemli.org