Anarchistischer 1. Mai in Salzburg

Ca. 50-60 Personen waren heute in Salzburg bei der anarchistischen 1. Mai Demo auf der Strasse. Es gab Redebeitraege zur Geschichte des 1. Mai als Kampftag der arbeitenden Klasse und zur Kritik am Kapitalismus. Nach der Demo fand im Kurgarten ein kleines Strassenfest statt und es wurde ein Solifoto fuers AZ Wuppertal aufgenommen.

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AZ Gathe bleibt!

Solidarische Grüße vom anarchistischen 1. Mai in Salzburg nach Wuppertal! AZ Gathe bleibt!

http://dvqlamnbbzli62qfyt5faspxunueqdxc4csrslhcp2z3haiflnrn6dqd.onion/node/275924

 

Grüße in die JA Linz

Liebe Grüße aus Salzburg an die 5 Angeklagten, die wegen den sogenannten Halloween-Krawallen in Linz in U-Haft sitzen.

Wir kennen die Leute nicht, die zu Halloween in der Landstraße Böller geschossen haben. Wir wissen nicht, was die genauen Gründe waren: Vielleicht Langeweile. Vielleicht Frustration über das mehr oder weniger elende und unterdrückte Leben als Teil der arbeitenden Klasse. Vielleicht Wut auf die österreichische Gesellschaft oder den Staat.
Vielleicht eine Mischung aus all dem. Vielleicht nichts davon.
Was auch immer ihre Gründe waren: Uns fallen viele gute Gründe ein, Böller durch die Innenstadt zu schmeißen und die Cops anzugreifen.
Wir für unseren Teil sind nämlich gelangweilt, frustriert und wütend über die Zustände, in denen wir leben.
Deswegen ist es uns auch egal, ob die Angeklagten wirklich Böller auf Cops geworfen haben oder nicht.
So oder so:
Wir vergessen euch nicht.

Freiheit für alle Gefangenen, Feuer für alle Gefängnisse!

Erste Verhandlung im Zusammenhang mit den „Krawallen“:
Donnerstag 2. März
13 Uhr
OLG Linz Saal 61

#linzwirdzuathena

https://de.indymedia.org/node/259735

Spendenaktion im SUB

Spendenaktion im SUB // Donation campaign at SUB

Die Fluchtroute über Belarus nach Polen und damit in die EU, die letzten Herbst ein großes Thema in den Medien war, wird nach wie vor genutzt. Die Einschätzung des „No Borders Team“ aus Polen: Daran wird sich so schnell nichts ändern.
Der polnische Staat hat die Grenzanlagen massiv ausgebaut und ist mit Grenzbullen und Armee vor Ort.
Immer wieder sterben Migrant*innen in der Grenzregion an Hunger, Kälte und Erschöpfung.
Um mit der Außenwelt in Kontakt zu bleiben, brauchen Menschen auf dem Weg nach Polen funktionierende Smartphones. Ebenso auf Smartphones angewiesen sind diejenigen, die es zwar nach Polen geschafft haben, aber dort in knastähnlichen Auffanglagern sitzen.
Deswegen sammeln wir im SUB ab sofort und bis einschließlich 24. 12. (gebrauchte) Smartphones, USB-C Aufladekabel und Powerbanks. Die gespendeten Geräte schicken wir Ende Dezember zu Freund*innen in Polen, die sie dann weiterverteilen.
Spenden können während der Öffnungszeiten abgegeben werden. Wenn sich das bei euch zeitlich nicht ausgeht, könnt ihr uns auch schreiben und wir machen was aus.

Weitere Infos zur Situation an der polnisch/belarussischen Grenze findet ihr unter nobordersteam.noblogs.org

 

The migration route via Belarus to Poland and thus to the EU, which was a major topic in the media last fall, is still being used. The assessment of the „No Borders Team“ from Poland: This will not change anytime soon.
The Polish state has massively fortified the border and is on site with border cops and the army.
Again and again, migrants in the border region die of hunger, cold and exhaustion.
To stay in contact with the outside world, people on their way to Poland need functioning smartphones. Equally dependent on smartphones are those who have made it to Poland but are being held there in prison-like detention camps.
That’s why we’re collecting (used) smartphones, USB-C chargers and powerbanks at SUB from now until and including December 24. The donated devices will be sent to friends in Poland at the end of December, who will then distribute them.
Donations can be dropped off during opening hours. If you don’t have enough time, you can also write us and we will arrange something.

More information about the situation at the Polish/Belarusian border can be found at nobordersteam.noblogs.org

 

Frieren? Enteignen? Kämpfen?

Wir werden am Ende des kommenden Winters unsere Gas-/Stromrechnungen nicht mehr zahlen können. Die Meisten von uns verschließen davor die Augen. Werden wir im Kalten sitzen? Es wird keine finanzielle Lösung geben. Man kann nicht würdevoll frieren. Werden wir kämpfen? Jetzt fragen sich alle, wie mit der „Gaskrise“. Umzugehen sei. Uns langweilt schon der Gedanke an all die nutzlosen Demos, die hier und da erdacht werden. Es gibt keine „Gaskrise“. Es gibt auch keine Gasknappheit. Es gibt jetzt einfach für Energiekonzerne die Möglichkeit, mehr Geld für Gas zu verlangen. Der ganz gewöhnliche Kapitalismus wird dazu führen, dass wir frieren werden.

Was nützen Rufe nach Enteignung der Konzerne, wenn dann der Staat den Profit machen wollte? Wollen wir wirklich einen staatskapitalistische Planwirtschaft? Wir denken, kapitalistische Planwirtschaft kann es nur im Paket mit autoritärer Herrschaft geben. Und wenn Staat zu kapitalistischen Akteuren werden, ist Krieg vorprogrammiert. Denn Konkurrenz belebt dann kein Geschäft mehr, sie wird zum Kriegsgrund. Die Forderung nach Enteignung der Energiekonzerne ist verlockend, aber kurzsichtig. Wir denken, sie führt in die falsche Richtung. Zwar wäre bei Staatskonzernen theoretisch mehr gesellschaftliche Kontrolle über das Geschäftsgebaren möglich, aber wir sehen zur Zeit keine gesellschaftlichen Strukturen, die das leisten könne.

Wir haben viele Fragen, aber wenige Antworten.

Vielleicht können diese Antworten aber auch nur aus einer lebendigen Auseinandersetzung kommen; einer von der Straße, nicht aus den Hinterzimmer. Wir brauchen Feuertonnen auf den Straßen und Plätzen an denen sich gewärmt und diskutiert werden kann; von denen Aktionen ausgehen.

>> Für was wird Energie verbraucht? Wie wohnen wir? Was konsumieren wir? Welchen Energieverbrauch legitimieren wir durch Schwiegen?<<

Das Wohnen alleine zu zweit oder in der Kleinfamilien verbraucht mehr Energie, als wenn gemeinschaftlich gewohnt und gelebt würde. Wie wir wohnen, was für Häuser gebaut werden, muss Thema sein.

Viele Energie geht für überflüssigen und hirnrissigen Konsum drauf. Die Produktion dieser Produkte und unser Kaufverhalten muss Thema sein. Unser Mobilitätsverhalten muss Thema sein. Die industrielle Landwirtschaft muss Thema sein. Diese ganze beschissene System und unser korruptes Verhältnis zu ihm muss Thema sein.

Ein Enteignung der Konzerne verbessert nicht die Verhältnisse, wenn nicht gleichzeitig all diese Themen radikal angegangen werden. Wenn jetzt einfach billigere Energie gefordert wird, werden wir uns dem nicht anschließen. Solange nicht in Frage gestellt wird, wofür überhaupt Energie verwendet wird, wird keine emanzipatorische Bewegung entstehen könne. Im Gegenteil: das eine Beharren auf billiger Energie unter kapitalistischen Verhältnissen (auch staatskapitalistischen) zerstört weiter die Biosphäre und manifestiert globale Ausbeutungsverhältnisse. Wir werden auch nicht Teil einer Bewegung werde, deren Protagonist_innen aus ihren gut beheizten allein bewohnten Wohnungen heraus die Armen umgarnen, weil es ansonsten die FPÖ tut.Wir lassen uns nicht zur taktischen Manövriermasse von unterbeschäftigten Bewegungsmanager_innen machen.

Stattdessen rufen wir alle dazu auf, sich in die Diskussionen zu stürzen, gemeinsam mit den vielen Anderen, die nicht wissen, wie sie die Rechnungen bezahlen können. Wir werden uns vielleicht einfach weigern, höhere Energierechnungen zu zahlen und diese öffentlich propagieren. Wir werden vielleicht die Energiefirmen angreifen, die weiter Gewinne abschöpfen…

Nur wenn die Gaspreisproteste als Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung gedacht werden und wenn sie gemeinsam mit den tatsächlich Frierenden durchgeführt werden, sehen wir uns als Teil von ihnen. Dass gehandelt werden muss, steht für uns aber außer Zweifel. Auf geht’s.

Alle Jahre wieder

Salzburger Anarchisten wegen Malarbeiten vor Gericht

Am 2. Mai 2021 wurde in Salzburg ein Infostand des RFJ („Ring Freiheitlicher Jugend“) mit Farbe überschüttet. Wir wissen durch eine Akteneinsicht bei den Cops, dass gegen zwei Salzburger Anarchisten ermittelt wird.

Letzte Woche kam dann auch die Ladung zur Gerichtsverhandlung am 05. September 2022. Vorgeworfen wird den beiden Sachbeschädigung. Der eine habe die Nazis „in ein Gespräch verwickelt und abgelenkt“. Er wurde direkt nach der Aktion von den Bullen konrolliert. Der andere soll, „in einem Maleroutfit bekleidet, den Sand eingefärbt habe. Er wird aufgrund von DNA Spuren mit der Tat in Verbindung gebracht.

Egal, wie das Urteil am 5. 9. ausfällt: Die Aktion war gut und die Nazis hätten auf jeden Fall Schlimmeres verdient als einen eingefärbten Infostand.

Unterstützt die beiden Angeklagten und kommt zur Verhandlung am 5. 9. 2022 um 10.15 Bezirksgericht Salzburg, Saal 9.

https://de.indymedia.org/node/217928

Milch = Ausbeutung

Werbekampagnen und Lobbying haben Kuhmilch zu einem Massenprodukt gemacht. Der eben stattgefundene „Tag der Milch“ (01.06.) wurde von der Milchwirtschaft gegründet, um den Verkauf von Milchprodukten zu steigern. Im Fernsehgarten des ORF-Salzburg, wurde eingeladen den „Tag der Milch“ bei einem „Frühstück in Weiß“ zu feiern. Kritische Fragen waren bei dieser staatlich finanzierten Milch-Werbeveranstaltung nicht zu finden.

Milch ist ekelhaft, nicht nur, weil es absurd und ungesund ist, die Muttermilch von einem anderen Säugetier zu trinken. Es ist ekelhaft, dass Kühe jedes Jahr zwangsbefruchtet werden. Es ist ekelhaft, dass sie nach 9 Monaten ein Kalb zu gebären, von dem sie dann wenige Stunden nach der Geburt getrennt werden. Es ist ekelhaft, dass die weiblichen Kälber dasselbe traurige Schicksal bevorsteht und die männlichen Kälber zur Kälbermast kommen, oder weil es zu viele für den österreichischen Bedarf sind, lebend in andere Länder transportiert werden.

Milch ist Ausbeutung und kein harmloses „Lebensmittel“. Und das war auch die Botschaft, die direkt gegenüber des ORF-Landesstudios zu lesen war.

Wir finden es wichtig, Ausbeutung von nichtmenschlichen Tieren nicht getrennt von anderen Formen der Ausbeutung zu sehen. Verschiedene Hierarchien hängen zusammen und ermöglichen die Herrschaft einer Gruppe (ob menschlich oder nichtmenschlich) aufgrund der Herrschaft über alle anderen. Das heißt, dass Tierbefreiung nur funktionieren kann, wenn sie mit anderen Befreiungskämpfen (wie z. B. der Kampf gegen Patriarchat oder Umweltzerstörung) kombiniert wird. Solange Hierarchien bestehen, wird es immer neue Formen von Ausbeutung geben.

Tiere fühlen, Tiere leiden,
versuche Tiermilch zu vermeiden!

Oder um es ehrlich auszudrücken: Erstickt an eurem Milchkonsum!

Aus https://emrawi.org/?Milch-Ausbeutung-2194

Hausbesetzung in Salzburg

Am Samstag den 14.5. wurde das Haus in der Franz-Joseph-Straße 25a besetzt.

In einem Statement schreiben die Aktivist_innen:

„Wir habe beschlossen das Haus in der Franz-Joseph-Straße 25a dieses Wochenende für die Allgemeinheit zu besetzten! In dem ansonsten mindestens seit 1 Jahr leerstenden Gebäude wollen wir einen Ausgangspunkt schaffen, für Austausch, Diskussion und die Suche nach gemeinsamen Handlungsmöglichkeiten in unserer krisenhaften Gesellschaft“

Es wurden an den Nachbar_innen Zetteln ausgeteilt. Es gab Essen und Redebeiträge.

 

Laut Grundbuch gehört das Haus den Marcel Hirscher und auch ein in der nähe befindliches Haus ist in seinem Besitzt. Was er wohl mit soviel Häuser machen will, können wir uns alle denken. Die Häuser umzubauen und überteuerte Mieten zu verlangen.

Am Nachmittag wurde die Besetzung aufgelöst.

„Das kotzt uns an! Wir wollen nicht in einem Freizeitpark für Touris leben, sondern in einer Stadt für alle.“

Lasst uns gemeinsam für das schöne Leben kämpfen!

 

Das FLINTAstische Disko-Kollektiv stellt sich vor

Hey flintas,
Am 20. Mai ist es soweit:
Die FLINTAstische Disko startet endlich. Wir öffnen unsere Türen für Frauen, Lesben, Inter-, Nonbinary-, Trans- und Agender-Personen und laden ein zum gemeinsamen FEMINISMUS ABFEIERN.

3G.

Wenn ihr euch unwohl fühlt oder wenn etwas unangenehmes passiert, sagt uns an der Bar bescheid!

Erster Termin: Freitag 20. Mai, ab 19.00 Uhr im Atelier in der Elisabethstrasse 11. Es gibt Cocktails und Mocktails und Paaaarty.

Ab sofort jeden 3. Freitag im Monat im Atelier

ZAPPZARAPP WANTS YOU

Hello!
Da wir momentan nur sehr wenige Mitglieds-Menschen sind, suchen wir, das Zappzarapp-Kollektiv nach Unterstützung in unserer anarchistischen Bar.
Die letzten Monate waren sehr anstrengend für uns, viel Arbeit floss in Umbau und Organisation. Nun wollen wir chillig in den normalen „Betrieb“ übergehen und freuen uns auf die Hilfe von coolen Menschen!
1x wöchentlich am Mittwoch haben wir küfa und Cocktail-Abend, starten tut das ganze ab 18:30 Uhr, auch veranstalten wir Konzerte und haben in Zukunft auch Workshops/Vorträge geplant!
Plenum ist jeden Donnerstag ab 17 Uhr, falls jemensch Bock hat, kommt gerne vorbei

Bericht und Eindrücke zur 8. März Demo 2022

Auch dieses Jahr fand in Salzburg am 08. März, dem feministischen Kampftag, wieder eine Demonstration statt. Teilgenommen haben ca. 150 bis 200 FLINTAs, die gemeinsam kämpferisch durch die Stadt zogen.

Da die Veranstaltung als Safespace für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht binäre und trans Personen („FLINTAs“) diente, waren cis Männer nicht eingeladen.

Der Treffpunkt war, wie schon in den letzten Jahren, die Neue Mitte Lehen, wo wir uns einen Beitrag zum 8. März in leichter Sprache anhörten, über die Rechtshilfe informiert wurden und schon zum ersten Mal lautstark klargemacht haben, dass unsere Veranstaltung FLINTA ONLY ist. Es gab unterschiedliche Schilder und Transpis, die wir uns schnappten, einen Block bildeten und voller Energie zur Lehner Brücke zogen, um dort die erste Pause zu machen, um uns zu einem feministischen Reggaeton Song tanzend die Straße anzueignen. Den ersten Stau haben wir damit auf jeden Fall ausgelöst! Weiter ging es in die Plainstraße, in der sich die Praxis des extrem-fundamentalistischen Psychotherapeuten, Johannes Josef Bucher, befindet. Direkt vor der Eingangstür machten wir abermals Halt, wurden über seine menschenverachtende Politik und die Organisation Human Life International informiert, in der Bucher aktiv ist. Gegen jede Art von Abtreibung, gegen jegliche Verhütung, gegen safer sex und katholisch fundamentalistisch, gar keine Toleranz für sowas. Wir sangen dem Bucher einige der zu Pro Choice Liedern umgeschriebenen Kirchensongs vor und machten mal wieder klar: „Hätt‘ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben!“. Gute Nacht, Herr Bucher. Spontan erzählte uns an dieser Stelle Christine Nagl von einer damals illegalen Abtreibungsklinik, die sich in derselben Straße befand. Am Hauptbahnhof wurden sehr bedrückende Themen angesprochen. 31 FLINTAs verloren 2021 ihr Leben wegen patriarchaler Gewalt und weitere 63 waren, laut Autonomen österreichischen Frauenhäusern, schwerer Gewalt oder Mordversuchen ausgesetzt. Alle diese gelungenen und versuchten Femizide erfolgten durch (Ex-)Partner, Familienmitglieder oder männlich gelesenen Personen im nahen Umfeld der Opfer. Außerdem gab es einen Beitrag der Antira Salzburg zu der Situation in der Ukraine und inwiefern der Krieg FLINTAs betrifft. Nach diesen zwei Themen zogen wir gemeinsam, teilweise Arm in Arm, bedrückt, traurig aber auch vor allem wütend weiter am Kiesel vorbei, laut Parolen schreiend. Und doch drehten wir die Musik am Max-Ott-Platz, oder besser bekannt als der „8. März Kreisel“ wieder volle Kanne auf und tanzten ein paar Extrarunden. Der Bus- und Autostau zog sich bis zum Hauptbahnhof! Kurz darauf stießen wir zum Mirabellplatz, wo uns Christine Nagl über Sexarbeit in Österreich informierte. Weiter ging es zum Platzl, wo es letztendlich einen Redebeitrag zu Burschenschaften und Antifeminismus in Österreich gab und ein wunderbares anarchafeministsiches Konzert mit einer Ziehharmonika und Stimme. Eigentlich wollten wir noch viel weiterziehen, über die Staatsbrücke, dem Rudolskai an der Salzach entlang, hin zum Mozartplatz, um schlielich am alten Markt unsere Schlusskundgebung zu machen. Doch wir waren alle so erschöpft und ausgepowert von dieser unglaublich lauten, kämpferischen, wütenden, freudigen und tanzenden Demo, dass wir uns gemeinsam entschieden, hier zu enden. Sich zu überschätzen, gehört auch dazu! Also hörten wir uns den letzten Beitrag an, eine empowernde Botschaft, unseren Feminismus intersektional zu gestalten, ein Aufruf dazu, die eigenen Privilegien zu reflektieren und unseren mehrfach diskriminierten Freund*innen zuzuhören und Platz zu geben. Wir tanzten eine letzte Runde und zogen gemeinsam ins SUB, um den Abend dort ausklingen zu lassen.

Auch heuer störten cis Männer immer wieder die Demonstration, jedoch schafften wir es gemeinsam mit dem Awareness Team gröbere Auseinandersetzungen zu verhindern.

https://8maerzsalzburg.noblogs.org/