Kalender

  • Sa
    07
    Jul
    2018
  • 09:00vorm LKH (Müllner Seite)

    Jeden ersten Samstag im Monat treffen sich christliche FundamentalistInnen, um vorm Krankenhaus ihr Weltbild auf die Straße zu tragen und gegen sicheren Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zu beten.

    Zeitgleich und am gleichen Ort: Offene Probe der Pro Choice is ois! Band und (pro-)feministischer Protest gegen die FundamentalistInnen. Bringt Instrumente mit!

  • Do
    12
    Jul
    2018
    Innsbruck

    Mehr Infos: nosigi.blackblogs.org

    Sicherheitsgipfel verunsichern!

    Vom 11. bis 13. Juli 2018 treffen sich die EU Innen- und Justizminister_innen zu einem informellen Gipfel in Innsbruck, wo unter Ausschluss der Öffentlichkeit Themen wie “Innere Sicherheit”, “Extremismusbekämpfung” und der „Schutz der EU-Außengrenzen“ besprochen werden.

    Doch um welche Sicherheit und welchen Schutz geht es eigentlich? Es geht um den Schutz eines kapitalistischen Wirtschaftssystems, das Menschen global ausbeutet und vielerorts zur Flucht zwingt, um Sicherheit in Form von Kontrolle und Überwachung. Ziel ist also der Schutz von Gewaltverhältnissen, die Ausbeutung, soziale Ungleichheit, Unterdrückung und den Tod von Menschen in Kauf nehmen. Diese „Sicherheit“ bedeutet eine Militarisierung und Abschottung nach außen und eine autoritäre Überwachung (Vorratsdatenspeicherung, Abhören, Bespitzeln) nach innen.

    Die Brutalität des Grenzregimes zeigt sich in der Folterung und Versklavung von flüchtenden Menschen in Libyen, dem Ertrinken von jährlich tausenden Menschen im Mittelmeer oder dem Schulterschluss mit der menschenverachtenden Erdogan-Diktatur mit dem Ziel, die Mauern der Festung Europa nach außen zu verlagern. Das herrschende Verständnis von „Innerer Sicherheit“ führt zu einer immer weiteren Verschärfung der Repression – vom neuen Polizeiaufgabenaufgabengesetz (PAG) in Bayern bis hin zur absurd aufwändigen Überwachung des Rapoldiparks in Innsbruck.

    Sind dies tatsächlich die Sicherheit und der Schutz, die menschenwürdiges Leben ermöglichen? Wo bleibt die soziale Sicherheit, die Sicherheit von flüchtenden Menschen? Der Schutz der Umwelt, der Schutz vor Ausbeutung und Unterdrückung?

    Gegen die Festung Europa! Kämpfen wir für unsere Freiheit!

    Für eine Gesellschaft, die für jeden Menschen ein würdevolles Leben ermöglicht und nicht nur für wenige!

    Für eine Gesellschaft ohne Grenzen, die soziale Sicherheit für alle bietet!

  • Mi
    18
    Jul
    2018
  • Fr
    20
    Jul
    2018
    Sa
    21
    Jul
    2018
    mark.freizeit.kultur
  • Mi
    25
    Jul
    2018
    12:00Salzburg Hauptbahnhof

    Jedes Jahr im Sommer wird die Salzburger Altstadt Bühne eines befremdlichen Spektakels. Damit sind hier nicht die Salzburger Festspiele gemeint, sondern der sogenannte „Gebetszug 1000 Kreuze für das Leben“ ultra-religiöser FundamentalistInnen. Weiße Holzkreuze tragend ziehen selbsternannte „Lebensschützer“ dabei durch die Gassen. Der Zweck ihres Auftrittes: Propaganda gegen Schwangerschaftsabbrüche, gegen reproduktive Selbstbestimmung und gegen Emanzipation ganz allgemein.

    Der Marsch in Salzburg ist in Österreich das einzige Event der klerikal-faschistischen AbtreibungsgegnerInnen, welches nach dem Muster der „1000 Kreuze Märsche“ stattfindet. Organisiert werden diese von EuroProLife (München), in Salzburg gemeinsam mit Human Life International (HLI, Lebenszentrum Salzburg). Der „1000 Kreuze Marsch“ in Salzburg ist ein Treffen christlicher AntifeministInnen aus Österreich, Bayern und Südtirol.

    Dem wollen wir entgegentreten. Wir rufen zu einer Pro-Choice-Demo und vielfältigen Gegenaktionen auf.

    Demo-Beginn: 25. 7. 2018, 12h, Hauptbahnhof Salzburg

    Pro Choice gegen Rechts!

    Der Kampf um Selbstbestimmung über die eigene Gebärfähigkeit ist so alt wie das Patriarchat. Allerdings finden diese Kämpfe nicht im luftleeren Raum statt: sie unterliegen Konjunkturen von Fortschritt und Rückschritt im Rahmen allgemein-gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Zwei Beispiele:

    Während der Herrschaft des Nationalsozialismus war die Gebärfähigkeit von Frauen den menschenverachtenden Paradigmen des Regimes unterworfen:

    „Zu den ersten Gesetzen, die das NS-Regime nach der Machtergreifung 1933 erließ, gehörte die Wiedereinführung der §§ 219 und 220 des Strafgesetzbuches, die nun das öffentliche Ankündigen, Anpreisen und Ausstellen von Mitteln, Gegenständen und Verfahren zur Abtreibung und das öffentliche Anbieten eigener oder fremder Dienste zur Förderung von Abtreibungen unter Strafe stellten. Zugleich wurde der Zugang zu Verhütungsmitteln erschwert. Frauen „guten Blutes“ sollten Schwangerschaften künftig weder verhindern noch abbrechen können. Kinder von Jüdinnen oder anderen unerwünschten Gruppen durften dagegen ohne Angabe von Gründen abgetrieben werden. […] Ab 1943 galt für Abtreibung die Todesstrafe, wenn ‚die Lebenskraft des deutschen Volkes fortgesetzt beeinträchtigt‘ wurde, für die anderen Fälle der Abtreibung wurde die Zuchthausstrafe (bis fünfzehn Jahre) wieder eingeführt“ (Wikipedia: „Schwangerschaftsabbruch).

    Der Nazi-Paragraph 219 existiert in Deutschland übrigens immer noch, und kommt auch noch zur Anwendung. Die gewaltsame Ausübung von Macht über Frauenkörper ist im Rahmen eines faschistischen Regimes mehr als bloße Manövriermasse zum Durchsetzen völkischer Herrschaftspolitik. Der faschistische Zugriff auf die Gebärmutter ist vielmehr eine notwendige Voraussetzung um ein derartiges Regime überhaupt aufrecht zu erhalten: der Uterus wird so zur Produktionsstätte von neuen Mitgliedern der „Volksgemeinschaft“ – und von Kanonenfutter für den Vernichtungskrieg.

    Dass die teilweise Straffrei-Stellung von Schwangerschaftsabbrüchen in Österreich mit der Einführung der Fristenlösung 1975 keine rein parlamentarische Errungenschaft war, ist bekannt. Vielmehr war der Druck der Straße, also zigtausende protestierende und sich organisierende Frauen, ausschlaggebend für die gesetzliche Lockerung. Und die Entstehung der Frauenbewegung der 1970er-Jahre in Österreich muss im Kontext der damaligen weltweiten emanzipatorischen Kämpfe gesehen werden, für die das Jahr 1968 symbolisch als ein Höhepunkt gilt: Befreiungsbewegungen Schwarzer Menschen & People of Colour in den USA, Befreiungsbewegungen im Globalen Süden, Arbeiter_innen- und Studierenden-Revolten, die Stonewall-Riots, etc. Das Streiten um das Recht auf freiwillige Schwangerschaften, bzw. das Verweigern derselben, ist zugleich das Streiten darum, gebärfähige Menschen (in der Regel Frauen) überhaupt als Subjekte anzuerkennen- und somit ein zentraler Aspekt jeder revolutionären Perspektive.

    Wir müssen uns also die Frage stellen: wo stehen wir heute? Welche gesamt-gesellschaftlichen Entwicklungen wirken derzeit auf unsere Kämpfe um das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper ein? Daraus können wir Schlüsse ziehen, wo unsere Feind_innen stehen und welche Mittel / Aktionsformen wir wählen. Als Diskussionsanstoß fassen wir hier einige internationale Entwicklungen zusammen.

    In den vergangenen Jahren fuhren (extrem) rechte Parteien in Europa und weltweit Wahlerfolg um Wahlerfolg ein. Regierungsbeteiligungen extrem rechter Parteien sind keine Ausnahme mehr, und sind längst in der sogenannten „Mitte der Gesellschaft“ angekommen.

    Rechte Regierungen überall: Was bedeutet das für den Kampf um reproduktive Rechte?

    Selbstverständlich nichts Gutes.

    In Ungarn sind Schwangerschaftsabbrüche seit 1992 im „Gesetz über den Schutz des Fötus“ geregelt. Die ungarische Fristenlösung ähnelt der deutschen: Abbrüche sind bis zur zwölften Woche straffrei, es gibt einen Beratungszwang und eine dreitägige Wartefrist. 2011 organisierte die Regierung eine Anti-Choice-Kampagne. Die Plakate dazu trugen die Aufschrift „Ich verstehe, dass du noch nicht bereit für mich bist, aber gib mich zur Adoption frei. LASS MICH LEBEN!“. Finanziert wurde die Propaganda für Zwangs-Schwangerschaften aus EU-Geldern. Seit 2012 hat diese Position Verfassungsrang: die neue ungarische Verfassung beinhaltet den Passus, dass „menschliches Leben“ ab dem Moment der Zeugung zu schützen sei. Bisher wurde die konkrete Gesetzgebung zu Schwangerschaftsabbrüchen noch nicht an diesen reaktionären Vorstoß angeglichen. Hier heißt es wachsam bleiben, denn das Ungarn der Orbán-Ära ist gekennzeichnet von einem umfassenden reaktionären Programm: militarisierte Außengrenzen, gewaltsames Vorgehen gegen Geflüchtete, Pogrome gegen Roma_Romnja und Sinti_ze, staatlich forcierter Antisemitismus, faschistische Bürgermeister, die als „asozial“ Gebranntmarkte zur Zwangsarbeit zwingen und Aufmärsche hunderter Nazis imitten in Budapest sind nur einige Beispiele. Es wäre keine Überraschung, wenn in diesem Klima ungewollt Schwangere in Ungarn bald vermehrt unter Druck gerieten. Jetzt wäre es an der Zeit, Kontakte zu Aktivist_innen in Ungarn zu knüpfen und sich auf transnationale Solidaritätsaktionen vorzubereiten.

    In Polen ging die Auseinandersetzung um reproduktive Rechte im März dieses Jahres in die nächste Phase – und das in einem ultra-repressiven gesellschaftlichen Klima. Die rechte Partei Prawo i Sprawiedliwość (PiS, dt. „Recht und Gerechtigkeit“) steht der katholischen Kirche nahe – was immer ein schlechtes Zeichen ist – und befürwortet eine weitere Verschärfung der Gesetzgebung zu Schwangerschaftsabbrüchen. Diese ist in Polen ohnehin schon restriktiv: Abbrüche sind nur dann straffrei, wenn das Leben der Schwangeren in Gefahr ist, nach einer Vergewaltigung oder bei „embryopathischer Indikation“, also wenn eine schwere Schädigung des Fötus festgestellt wurde. Die Anti-Choice-Initiative „Stoppt Abtreibungen“ hatte einen Gesetzesentwurf eingebracht, der Abbrüche nach embryopathischer Indikation illegalisieren sollte. Dieser wurde im Parlament diskutiert. Gegen die geplante weitere Verschärfung protestieren im März zehntausende Menschen. Es bleibt zu hoffen, dass die Proteste so erfolgreich sind wie zuletzt 2016, als ein fast komplettes Verbot von Abbrüchen durch Massendemos und Frauenstreiks verhindert werden konnte.

    In den USA unterscheidet sich die gesetzliche Lage von Bundesstaat zu Bundesstaat. Während der orange Kopf der republikanischen Partei außenpolitisch wild um sich schlug, betätigten sich die republikanischen Senator_innen in Iowa anderweitig: Anfang Mai verabschiedete das Parlament in Des Moines ein Gesetz, das Schwangerschaftsabbrüche ab dem ersten fötalen Herzschlag verbietet. Dieser tritt meist ab der sechsten Schwangerschaftswoche ein. Zu diesem Zeitpunkt wissen die Betroffenen oft noch gar nichts von ihrer Schwangerschaft. Die Gouverneurin von Iowa unterzeichnete das Gesetz Anfang Mai; es hätte mit 1. Juli in Kraft treten sollen. Planned Parenthood und die Emma Goldman Clinic klagten gegen das Gesetz – es bleibt so lange ausgesetzt, bis das Urteil ergeht.

    Noch eine Nachricht aus den USA: Im April rief der republikanische Justizminister Jeff Sessions eine „Null-Toleranz-Politik“ gegen Menschen aus, die ohne legalen Status über die mexikanische Grenze in die USA kommen. Sie werden ohne Ausnahme strafrechtlich verfolgt. Nachdem Kinder in den USA nicht in regulären Knästen eingesperrt werden können, werden sie durch die Grenzwachen von ihren Eltern getrennt und z.T. zeitweise in Käfigen eingesperrt. Jeff Sessions ist strikter Abtreibungsgegner, sein Abstimmungsverhalten als Senator wird als 0% Pro Choice und 100% „Pro Life“ beschrieben. Wäre die Situation nicht so haarsträubend unmenschlich, so wäre Sessions fast dafür zu danken, dass er sich als Anschauungsobjekt und Argumentationshilfe für eine zentrale feministische Einsicht zur Verfügung stellt: es geht den „Lebensschützern“ nicht wirklich um „die Familie“, oder das Wohl von Kindern – sondern einzig und allein darum, Kontrolle über Frauen auszuüben.

    Und nun nochmal zum deutschen § 219 StGB: Im November 2017 wurde die Ärztin Kristina Hänel zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt, weil sie auf ihrer Website sinnvollerweise darauf hingewiesen hatte, dass sie Schwangerschaftsabbrüche anbietet. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich zwar um „seriöse und sachliche“ Information – das sei aber trotzdem strafbar. Mittels eines untoten Nazi-Zombie-Paragraphen soll hier das bloße Informieren über Schwangerschaftsabbrüche unterdrückt werden. Wenn ungewollt Schwangeren der Weg zu einem Abbruch versperrt werden kann mit miesen Methoden wie diesem Informationsverbot oder – wie in Österreich – der gesetzlichen Möglichkeit für Ärzt_innen, die Durchführung von Abbrüchen unter Berufung auf ihr „Gewissen“ zu verweigern, ist die teilweise Straffrei-Stellung ein schlechter Witz. Wir schließen daraus: nicht nur auf die Buchstaben des Gesetzes kommt es an. Wichtig ist, ob Schwangerschaftsabbrüche in der Praxis zugänglich sind!

    Genau hier setzt eine Forderung der FPÖ an: Schwangerschaftsabbrüche in privaten Praxen und Instituten von Ärzt_innen sollen verboten werden. Begründet wird das damit, diese seien „gewinnorientiert“. Wichtig ist hier, dass in Österreich nur wenige öffentliche Krankenhäuser überhaupt Abbrüche anbieten – in den westlichen Bundesländern Vorarlberg und Tirol gibt es kein einziges öffentliches Spital, in dem ungewollt Schwangeren geholfen wird. Somit würde das Verbot in der Praxis die Zahl der Orte, die Abbrüche anbieten, dramatisch reduzieren. Was die rechten Recken unerwähnt lassen: dass sich für ein entsprechendes Honorar wohl trotzdem ein_e Ärzt_in finden würde, die den Eingriff durchführt, während weniger zahlungskräftigen Frauen in eine Zwangs-Schwangerschaft gedrängt würden. Abtreibungsgesetzgebung war schon immer eine Klassenfrage.

    Nicht nur die FPÖ als Nachfolgepartei des deutsch-völkischen Faschismus in Österreich, sondern auch die Erb_innen des konservativ-klerikalen Austrofaschismus (ÖVP) treten für die Einführung einer Statistik über Schwangerschaftsabbrüche und deren Motive ein.

    „Weil Parteien wie die ÖVP und die FPÖ, die Sozialleistungen kürzen und damit vor allem (alleinerziehenden) Frauen mit Kindern schaden, wenig zu einer familienfreundlichen Gesellschaft beitragen können, zeigt die Forderung nach einer solchen Statistik bloß, dass sie keinem anderen Zweck dient, als Frauen und ihre Körper zu kontrollieren. Wenn also Parteien und deren Obmänner sich für ein solches Verzeichnis aussprechen, sagen sie damit in Wirklichkeit: ‚Liebe Frauen, eure Körper gehören euch nicht. Deshalb brauchen wir Informationen darüber, was ihr damit macht – um euch später vorzuschreiben, was ihr damit nicht mehr machen dürft.’“ (wienerin.at)

    Schon vor seinem Amtsantritt als Bundeskanzler sprach sich Sebstian Kurz gegen die Fristenlösung aus. Im Juni proklamierte er eine „Koalition der Willigen“, die „illegaler“ Migration endgültig den Riegel vorschieben will: gemeint sind der deutsche Innenminister Horst Seehofer, der italienische Innenminister Matteo Salvini (Lega Nord), und er selbst. Wir fassen zusammen: christlich-konservative und völkisch-rechte Kräfte schließen sich zusammen, um in rassistischer Diktion eine militärische Abschottungspolitik durchzusetzen. Gleichzeitig sollen diejenigen Frauen, deren Herkunft den rechten Arschxichtern genehm ist, neue Staatsbürger_innen und Arbeitskräfte gebären. Das sind zwei Seiten derselben Medaille. Was für eine Scheiße!

    So weit, so schlecht.

    Seit mehr als einem Jahrzehnt gibt es in Salzburg Aktionen gegen die Auftritte organisierter AbtreibungsgegnerInnen. Und täglich grüßt das Murmeltier: wieder mal bei Pro-Choice-Aktionen eingefahren, wieder mal den 1000-Kreuze-Marsch nur abgekürzt oder gestört statt verhindert, noch immer zusehen, wie sich ultra-religiöse reaktionäre Organisationen breit machen (aktuell die Loretto-Gemeinschaft mit ihrer Scheiß Mission Home Base in einem schicken mehrstöckigen Haus an der Salzach, erworben um „einen symbolischen Euro“, und ihrem tausende Jugendliche anziehenden Heiliger-Geist-und-Exorzismus-Festival zu Pfingsten). Und ja, wir befinden uns gerade in einer globalen reaktionären Phase. Dagegen anzurennen, ist anstrengend.

    Aber…

    Doch scheinbare Niederlagen und scheinbarer Stillstand im Kampf um reproduktive Rechte haben einen doppelten Boden. Denn: sollte es zu einem ernsthaften Angriff auf die Fristenlösung kommen, sind wir bereit. Die Transpis sind fertig, die Aufruftexte so gut wie geschrieben und Allianzen zwischen Pro-Choice-Aktivist_innen geschmiedet. Wir sind mit euch gemeinsam jederzeit bereit, einen solchen Angriff abzuwehren.

    Und tatsächlich gibt es Grund zur Hoffnung: Bei dem Referendum am 25. Mai stimmten zwei Drittel der Irischen Staatsbürger_innen für die Abschaffung des Abtreibungsverbotes. Es wird sich noch zeigen, wie der tatsächliche Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in der Praxis aussehen wird. Auch wie es mit Nordirland diesbezüglich weiter geht ist noch offen. Trotzdem: Juhuu, Partyhut aufgesetzt, trööööt, hurra!

    Es gilt, Erreichtes zu verteidigen, und Fortschritte zu erkämpfen!

    Gehen wir am 25. Juli gemeinsam in Salzburg auf die Straße!

    Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafgesetzbuch!

    Für den freien und kostenlosen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen und seriöse Informationen darüber!

    Für kostenlose Verhütungsmittel!

    Für reproduktive Rechte! Für eine echte Wahlfreiheit!

  • Fr
    27
    Jul
    2018
    So
    29
    Jul
    2018
  • Mi
    15
    Aug
    2018
  • Do
    30
    Aug
    2018
    20:00Anna96
    Organisiert von Iltis Booking
    Bicycle Terror
    Powerviolence/ Hardcore // Celovec
    https://bicycleterror.bandcamp.comDas Wrack
    Post-Punk // Salzburg
    https://soundcloud.com/user-573094966Einlass: 20 Uhr
    Ende: 22 Uhr
    Eintritt: 6 Euro

    Wie immer gilt bei uns die Shirt-Policy.
    https://www.iltisbooking.net/shirtpolicy

  • Sa
    01
    Sep
    2018
    09:00vorm LKH (Müllner Seite)

    Jeden ersten Samstag im Monat treffen sich christliche FundamentalistInnen, um vorm Krankenhaus ihr Weltbild auf die Straße zu tragen und gegen sicheren Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zu beten.

    Zeitgleich und am gleichen Ort: Offene Probe der Pro Choice is ois! Band und (pro-)feministischer Protest gegen die FundamentalistInnen. Bringt Instrumente mit!

  • Di
    04
    Sep
    2018
    20:00Radiofabrik

    „Die Ausgeburten ihres Kopfes sind ihnen über den Kopf gewachsen“
    (Friedrich Engels)

    In der Sendung „Engelsgeflüster“ unterhalten sich die zwei Moderator*innen kritisch über Phänomene der Esoterik.

    Allerdings sehen wir Esoterik nicht nur als kurioses Randphänomen der Gesellschaft, sondern wir fragen uns: Wieso sind esoterische Praktiken und Denkweisen so erfolgreich in gerade dieser Gesellschaft der
    Gegenwart, die doch eigentlich als besonders rational und wissenschaftlich gilt?

    Um das zu verstehen muss man auch einen kritischen Blick auf die Gesellschaft, die esoterische Phänomene hervorbringt werfen.

    Welche Funktion erfüllt die Esoterik in der Gesellschaft in der wir leben?

    Sendezeit: Jeden 1. Dienstag im Monat ab 20 Uhr

    Eine Sammlung bisheriger Sendungen findet ihr hier:
    cba.fro.at/series/engelsgefluester
    Ankündigungen, Musik und weitere Infos findet ihr auf unserem Blog:
    blog.radiofabrik.at/engelsgefluester/

  • Sa
    08
    Sep
    2018
    18:00Anna96

    Die IWW unterscheidet sich sowohl in ihren Strukturen als auch in der Arbeitsweise stark von den in unserer Gesellschaft etablierten Gewerkschaften. Diese der Sozialpartnerschaft verpflichteten Interessenvertretungen
    ignorieren Gruppen von Beschäftigten, die in der IWW eine kräftige Organisation nicht für die Vertretung, sondern die Ausübung ihrer Interessen findet. Die Grundlage bildet eine basisdemokratische Struktur, Mittel sind das Organizing oder im Arbeitskampf die Direkte Aktion. Als internationale Gewerkschaft bietet die IWW die Grundlagen, der globalen Verschlechterung unserer Arbeits- und Lebensbedingungen entgegenzuwirken.

    Der Workshop zum Kennenlernen der IWW widmet sich unseren Prinzipien, unserer langjährigen und kämpferischen Geschichte sowie unserem Ansatz für die Anwendbarkeit unserer Strategien und Taktiken auf unterschiedliche Arbeitsplätze. Wenn Du nach Alternativen gewerkschaftlicher Organisation suchst, Fragen zur IWW hast oder mehr über die Wobblies erfahren willst, dann komm vorbei!

  • Fr
    14
    Sep
    2018
  • Sa
    15
    Sep
    2018
    14:00Wels

    Feierlichkeiten ab 14 Uhr im Infoladen Wels (Stadtplatz 39/20).

    Mit Musik von mala: Singer-Songwriter-Duo aus Wien (aufgewachsen in der Provinz OÖ) welches mit zweistimmigem Gesang und verschiedenen akustischen Instrumenten für ein breites Klangspektrum sorgt

    Und vieles mehr – lasst euch überraschen!

  • Mi
    19
    Sep
    2018
    16:30Anna96

    Für die meisten Inhaftierten zählt der Erhalt von Briefen zu den wenigen Lichtblicken im Grau des Gefängnisalltags. Wir haben unsere weggesperrten Genoss_innen nicht vergessen – lassen wir sie das auch wissen!

    Knast betrifft uns alle, ob als Reaktion des Staates auf den Kampf für die Freiheit oder auf unseren Umgang mit dem Zwang, prekär im Kapitalismus zu überleben. Wenn wir nicht selbst drin landen, so schwebt er als Drohung über uns, hemmt uns die Angst, eingesperrt zu werden.

    Lasst uns gemeinsam Briefe schreiben und uns austauschen über andere Möglichkeiten, die Isolation zu durchbrechen. Jeden dritten Mittwoch im Monat ab 16:30 mit Kaffee und Kuchen im Anna96 (Poschingerstraße 10).

    Solidarität ist eine Waffe, und manchmal auch ein Kugelschreiber!

  • Do
    20
    Sep
    2018
    Überall

    14:00 Hauptbahnhof (Südtiroler Platz): Startpunkt der antikapitalistischen Demonstration!

     

    No S20! Gegen den Gipfel der Herrschaft!

    Am 20. September 2018 soll in Salzburg im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft ein informelles Treffen der Staats- und Regierungschef_innen stattfinden. Als zentrale Themen sind unter dem Motto „ein Europa, das schützt“ die sogenannte „innere Sicherheit“, der sogenannte „Schutz“ der EU-Außengrenzen und die sogenannte „Cybersicherheit“ gesetzt. Diese begriffliche Schönfärberei kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier ein Gipfel der Herrschaft stattfinden soll: ein Haufen Arschgeigen wird in einem pseudo-demokratischen Spektakel über repressive Maßnahmen entscheiden, die ihre Position im Ringen um wirtschaftliche und militärische Macht verbessert, zu unseren Lasten. „Innere Sicherheit“ heißt Aufrüstung derer, die uns einsperren und bespitzeln. „Schutz der EU-Außengrenzen“ ist die bewaffnete Abwehr von Flüchtenden und Migrant_innen. „Cybersicherheit“ bedeutet digitale Kontrolle über unsere Daten und unser Handeln.

    Der 20. 9. in Salzburg ist nur ein Programmpunkt der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2018. Der Großteil der Sitzungen soll in Wien stattfinden, einzelne Ministerräte sind an anderen Orten geplant (Linz, Alpbach, Graz). Auch das Treffen am 20. 9. war ursprünglich für Wien angedacht, wurde aber von Bundeskanzler Sebastian Kurz auf Vorschlag des Salzburger Landeshauptmannes Wilfried Haslauer nach Salzburg verlegt. An dieser Stelle schon einmal schönen Dank an die Salzburger ÖVP für die kommende Belagerung unserer Stadt durch den Repressionsapparat! Wir wissen, was sich gehört, und werden uns entsprechend revanchieren.

    „Schutz der EU-Außengrenzen“
    Ein Kernpunkt auf der Tagesordnung am 20. 9. wird die Migrationspolitik sein. Hier werden flüchtende Menschen pauschal als Sicherheitsrisiko dargestellt. Aber wer schützt sich hier eigentlich vor wem, und um wessen Sicherheit geht es? Bei der Ausweitung des Frontex-Mandates, bei der Forderung nach vermehrten Abschiebungen, usw. geht es um die Abwehr von Menschen, die vor dem Elend fliehen, das Machtblöcke wie die EU durch die Ausbeutung des Globalen Südens direkt mitverursachen. Die Militarisierung der EU-Außengrenzen soll weiter vorangetrieben werden. Politiker_innen überbieten einander dabei mit absurden Forderungen, wie der nach der Aufstockung der Frontex-Einsatzkräfte von derzeit 1.500 auf 100.000 – so gefordert von Jens Spahn, dem CDU-Gesundheitsminister (sic!).

    „Innere Sicherheit“
    Geflüchtete zum Sicherheitsrisiko zu erklären dient außerdem der Legitimation der „Inneren Sicherheit“, das heißt, der Aufrüstung der staatlichen Bespitzelungs- und Repressionsorgane. Den „Kampf um die Köpfe“ haben staatliche und nichtstaatliche rassistisch-nationalistische Projekte insoweit gewonnen, als sich die Leute selbst solche Maßnahmen als zu ihrem Schutz geeignet verkaufen lassen, die eigentlich gegen sie gerichtet sind. Das neue österreichische Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz erleichtert Überwachungsmaßnahmen, indem es jeden Menschen auf österreichischem Boden zwingt, zu jeder Zeit sein Gesicht unverhüllt in die omnipräsenten Kameras zu halten. Das versprochene „friedliche Zusammenleben“ wird dadurch wohl kaum positiv beeinflusst.
    Ein weiterer europaweiter Trend ist die Aufrüstung der Polizei und die Erweiterung ihrer Befugnisse. Hier setzt etwa der Gesetzesentwurf für das Polizeiaufgabengesetz in Bayern neue Maßstäbe. So soll die Polizei Geheimdienstkompetenzen erhalten, „intelligente“ Videotechnik und Gesichtserkennung sollen zum Einsatz kommen, und das Postgeheimnis gekippt werden, und die Bullen sollen über Handgranaten verfügen.

    „Cybersicherheit“
    Sebastian „Message Control“ Kurz verlautbart den „Kampf gegen Internetgiganten wie Google und Facebook“ als Punkt auf der Agenda am 20.9. Hinter dem Vernebelungsbegriff „Digitale Betriebsstätte“ verbirgt sich selbstverständlich nicht die Sorge um die persönlichen Daten der EU-Untertan_innen oder eine Empörung über die Steuerflucht von Konzernen in gigantischem Ausmaß. Vielmehr geht um Verteilungskämpfe unter den Herrschenden um die technologischen Möglichkeiten, unser Denken und Handeln zu überwachen und zu lenken. Es ist mittlerweile bekannt, dass Firmen wie Cambridge Analytica mittels der von Facebook von uns enteigneten Daten mitverantwortlich sind für den Brexit und Trumps Wahlsieg. Der Austritt Großbritanniens und Trumps Strafzölle sind für die EU als wirtschaftlicher und geopolitischer Machtblock, ääh, Friedensprojekt, nicht vorteilhaft. Nun gilt es für die EU-Machthaber_innen, sich die Kontrolle über den technologischen Manipulationsapparat zu sichern, um im internationalen Wettstreit um die effektivste Beeinflussung (im Neusprech heißt das „nudging“) wettbewerbsfähig zu sein. Recht deutlich spricht Kurz in dem Zusammenhang von „Waffengleichheit“.

    Willkommen in der (Un-)Sicherheitszone?
    Für das Abendessen der Staats- und Regierungschef_innen am Vorabend war ursprünglich der „Festspielbezirk“ als Veranstaltungsort angedacht. Allerdings findet in der Altstadt zeitgleich der Rupertikirtag statt, Salzburgs heimattümelndes Lederhosen-, Dirndl- und Bier-Event. Diese Tatsache identifizierten die Verantwortlichen als „Sicherheitsfrage“, und Ende März wurde kolportiert, es werde überlegt, das Staatsbankett ins Schloss Mirabell zu verlegen und die Tagung in der Uni Mozarteum anzusetzen, statt im Kongresshaus. Somit würden die Tagungsorte und die vier Hotels, in denen die Staats- und Regierungschef_innen samt Entourage nächtigen werden, allesamt in unmittelbarer Nähe zueinander liegen. Drumherum soll eine „Sicherheitszone“ gezogen werden – für uns wohl eher eine Unsicherheitszone. Seit Mitte April ist auch öffentlich, dass „der Einsatz von Drohnen ein Teil des Sicherheitskonzeptes der österreichischen EU-Präsidentschaft“ werden soll. Polizeidrohnen werden also im Herbst über unseren Köpfen kreisen und jede unserer Bewegungen bespitzeln und filmen. Wann werden sie auf uns schießen?

    Die kommende Abriegelung und Militarisierung eines Teils des öffentlichen Raumes in unserer Stadt erscheint als konsequente Weiterführung der „Willkommenspolitik“ der Stadt Salzburg. Schon vor Jahrzehnten wurden zur Festspielzeit Obdachlose aus der Altstadt entfernt, und das „sektorale Bettelverbot“ soll dafür sorgen, dass sich die Lodenschickeria und zahlende Tourist_innen nicht mit der Armut konfrontieren müssen, die durch Kapitalismus und nationalistisch-rassistische Vertreibungspolitiken geschaffen wird. Anlässlich des 20. 9. positioniert sich Salzburg wieder einmal als befriedete Zone, in der sich Ausbeuter_innen und jene, die über unsere Köpfe hinweg über unser Leben entscheiden, ungestört hofieren lassen können. Wir wollen hier nicht das Böse personifizieren, ganz im Gegenteil. Es geht um die Amt- und Würdenträger_innen in ihrer Funktion innerhalb des kapitalistisch-nationalistischen Systems, und nicht als Personen. Ebenso richten sich die Schikanen von Bullen und der Stadt Salzburg in Form des Magistrates nicht gegen Geflüchtete, Notreisende und andere Arme als Individuen – sondern gegen sie in ihrer Rolle als „Unerwünschte“ und „Überflüssige“, als Störfaktoren im sauberzuhaltenden Stadtbild. Es trifft trotzdem die einzelnen, konkreten Menschen. Im Gegenzug darf ruhig auch auf die konkreten Machthaber_innen abgezielt werden.

    Was wirklich überflüssig ist: die repressive Macht und Unterdrückung, die sich in den bestehenden kapitalitischen, rassistischen und patriarchalen Systemen ständig reproduzieren. Überflüssig ist der sich aktuell stärkende Nationalismus, der sich u.a. antisemitischer Verschwörungstheorien bedient. Überflüssig sind die Machtpositionen, ohne die diese Mechanismen der Ungleichheit nicht aufrechterhalten werden könnten.

    Gehen wir am 20. 9. gemeinsam auf die Straße!

    Freiheit für alle Gefangenen des kapitalistischen Verwertungsterrors und der rassistisch-patriarchalen Zurichtung!

    Wir sind unregierbar! Gegen Staat, Kapital und Nation!

    Mehr auf nos20.blackblogs.org

  • So
    30
    Sep
    2018
    11:00, 14:00 und 16:00 UhrAmalie-Redlich-Turm (Mönchsberg)

    In dem Dokumentarfilm L’Héritier / The Heir (2017) erzählt die junge kanadische Regisseurin Édith Jorisch die Geschichte ihres Großvaters Georges Jorisch und dessen Suche nach den von den Nationalsozialisten gestohlenen Kunstwerken seiner Familie. "Mein Großvater hat sein ganzes Leben in einem Fotofachgeschäft gearbeitet. Er führte ein bescheidenes Leben als Einwanderer der ersten Generation. Wir wussten, dass er seine Familie während des Zweiten Weltkriegs verloren hatte und dass sie damals wahrscheinlich sehr reich waren, weil er manchmal mit uns über ein Dienstmädchen sprach, das sich um ihn kümmerte ... Aber das ist alles." So erzählt Édith Jorisch, eine junge kanadische Filmemacherin Ende Zwanzig, die Geschichte ihres Großvaters Georges Jorisch, einem jüdischen Einwanderer aus Montreal.

    Georges Jorisch wuchs in den 1920er-Jahren in Purkersdorf in der wohlhabenden Familie Zuckerkandl auf. 1939 flüchtete er zusammen mit seinem Vater von Wien nach Brüssel und wanderte später nach Kanada aus. Seine Mutter Mathilda und seine Großmutter Amalie Redlich blieben 1939 in Purkersdorf, sie wurden 1941 nach Polen deportiert und ermordet. Ihr Vermögen wurde von der Gestapo beschlagnahmt. Darunter befand sich auch das Gemälde Litzlberg am Attersee von Gustav Klimt. Über den Salzburger Kunsthändler Friedlich Welz gelangte das Bild 1944 nach Salzburg und in den Bestand des Museum der Moderne Salzburg. Das Gemälde Litzlberg am Attersee nahm eine zentrale Rolle in der Sammlung des Museums ein. Im Jahr 2011 haben Forschungen zur Provenienz zweifelsfrei ergeben, dass Georges Jorisch, der Enkel und Alleinerbe von Amalie Redlich, der rechtmäßige Eigentümer dieses Werkes ist. Die Suche nach dem Bild durch Georges Jorisch dauerte 14 Jahre. Als Anerkennung für die rasche und unbürokratische Rückgabe des Werkes von Seiten des Landes Salzburg und den persönlichen Bemühungen des damaligen Direktors des Museum der Moderne Salzburg, Toni Stooss, stellte Georges Jorisch großzügige finanzielle Mittel für den Umbau des ehemaligen Wasserturms in ein Zentrum für Kunstvermittlung mit einer Artist-in-Residence-Studio-Wohnung bereit. Zu Ehren seiner Großmutter wurde der Wasserturm in Amalie-Redlich-Turm umbenannt.

    Das Museum der Moderne Salzburg freut sich den preisgekrönten Film nun im Rahmen des Tag des Denkmals zu seiner Österreichischen Erstaufführung zu bringen. Zeitgleich werden Führungen zur Geschichte des Amalie-Redlich-Turms einer interessierten Öffentlichkeit angeboten.
    Programm zum Tag des Denkmals

    Sonntag, 30 September 2018, 10 – 16 Uhr, Eintritt frei
    Amalie-Redlich-Turm

    10, 11, 13 und 15 Uhr
    Führungen zur Geschichte des Amalie-Redlich-Turms

    11, 14 und 16 Uhr
    Vorführung von L’Héritier / The Heir, Regie: Édith Jorisch, Kanada, 2017,
    55 Minuten, OmU
    Museum der Moderne Salzburg, Mönchsberg Auditorium

  • Sa
    06
    Okt
    2018
    09:00vorm LKH (Müllner Seite)

    Jeden ersten Samstag im Monat treffen sich christliche FundamentalistInnen, um vorm Krankenhaus ihr Weltbild auf die Straße zu tragen und gegen sicheren Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zu beten.

    Zeitgleich und am gleichen Ort: Offene Probe der Pro Choice is ois! Band und (pro-)feministischer Protest gegen die FundamentalistInnen. Bringt Instrumente mit!

  • Fr
    12
    Okt
    2018
    18:00SUB

    Vortrag mit Diskussion.

    Aufruf gegen aktuelle Rodung und Räumung
    Der Hambacher Forst ist ein uralter Wald in der Nähe von Köln. Diesen Herbst soll er jetzt gerodet werden, um Platz für einen klimazerstörenden Braunkohletagebau zu machen.

    Seit dem 13. September räumt RWE die Waldbesetzung und zerstört dabei große Teile des Waldes. Jeden Sonntag ist Waldspaziergang, bei dem viele Tausende Menschen ein Zeichen gegen die Zerstörungswut von RWE und die kurzsichtige Politik in NRW setzen. Komm auch du in den Hambacher Forst: Für Klimagerechtigkeit jetzt und überall!

  • Di
    16
    Okt
    2018
    18:30SUB

    Jeden 3. Dienstag im Monat nisten sich die Lockpicker_innen von Salzburg im Sub ein: Ab 18:30 Uhr könnt ihr alles rund um Schlösser lernen und selbst tätig werden beim picken. Noch Fragen? Stellt sie unter: lockpicking-sub@aon.at

  • Mi
    17
    Okt
    2018
    16:30Anna96

    Für die meisten Inhaftierten zählt der Erhalt von Briefen zu den wenigen Lichtblicken im Grau des Gefängnisalltags. Wir haben unsere weggesperrten Genoss_innen nicht vergessen – lassen wir sie das auch wissen!

    Knast betrifft uns alle, ob als Reaktion des Staates auf den Kampf für die Freiheit oder auf unseren Umgang mit dem Zwang, prekär im Kapitalismus zu überleben. Wenn wir nicht selbst drin landen, so schwebt er als Drohung über uns, hemmt uns die Angst, eingesperrt zu werden.

    Lasst uns gemeinsam Briefe schreiben und uns austauschen über andere Möglichkeiten, die Isolation zu durchbrechen. Jeden dritten Mittwoch im Monat ab 16:30 mit Kaffee und Kuchen im Anna96 (Poschingerstraße 10).

    Solidarität ist eine Waffe, und manchmal auch ein Kugelschreiber!

  • Fr
    19
    Okt
    2018
    20:00Anna96

    Organisiert von Iltis Booking

    ZMAR
    Screamo/ Hardcore
    https://zmar.bandcamp.com/Nulajednanulanula
    Screamo
    https://nulajednanulanula.bandcamp.com/

    Start: 20 Uhr
    Ende: 22 Uhr
    Eintritt: 6 €

    Wie immer gilt bei unseren Shows die Shirtpolicy
    https://www.iltisbooking.net/shirtpolicy

  • Mo
    29
    Okt
    2018
    18:00Geswi

    Die Erinnerung an die Opfer des 2. Juli 1944 in Goldegg, Salzburg, polarisiert bis heute. Nachdem es nach jahrelangen Bemühungen endlich gelang, ein würdiges Gedenken an die Goldegger Opfer des Nazi-Terrors durchzusetzen, kam es kürzlich zur Schändung zweier Erinnerungsor te in Goldegg. Wir nehmen dieses traurige Ereignis zum Anlass, um die Geschichte der Goldegger Wehrmachtsdeserteure einem breiteren Publikum bekannt zu machen.

    Brigitte Höfert (Tochter eines von den Nationalsozialisten ermordeten Goldeggers) und Michael Mooslechner (Obmann des Vereins Freunde des Deserteurdenkmals in Goldegg) berichten über die Geschichte der Goldegger Deserteure, die Schwierigkeiten bis zur Gedenksteinverlegung und die lokale Erinnerungsarbeit vor Ort.

    Die Veranstaltung findet am Montag, 29. Oktober 2018 um 18:00 Uhr im HS 388 in der GesWi (Rudolfskai 42, 1. Stock) statt. 18.00 bis 20.00 Uhr.

    Eintritt frei!

  • Di
    30
    Okt
    2018
  • Sa
    03
    Nov
    2018
    09:00vorm LKH (Müllner Seite)

    Jeden ersten Samstag im Monat treffen sich christliche FundamentalistInnen, um vorm Krankenhaus ihr Weltbild auf die Straße zu tragen und gegen sicheren Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zu beten.

    Zeitgleich und am gleichen Ort: Offene Probe der Pro Choice is ois! Band und (pro-)feministischer Protest gegen die FundamentalistInnen. Bringt Instrumente mit!

  • Di
    06
    Nov
    2018
    18:00ÖH frei:raum

    Eine Kriegerdenkmaldebatte als Folge einer Konfrontation mit der NS-Vergangenheit

    Ein Vortrag von Antonia Winsauer

    Mittelpunkt dieses Vortrags bilden die Debatte um das 1967 in der Gemeinde Silbertal (Montafon/Vorarlberg) errichtete Kriegerdenkmal und die damit verbundenen Veränderungen innerhalb der dörflichen Erinnerungskultur.
    2007 legte ein Zeitungsbericht offen, dass Josef Vallaster, der bis dahin auf dem Kriegerdenkmal als Gefallener angeführt war, in die Errichtung und in den Betrieb der NS-Tötungsanstalt Schloss Hartheim involviert gewesen war und auch eine Schlüsselposition bei der “Aktion Reinhardt” innegehabt hatte.
    In diesem Vortrag wird auf die Entwicklungen innerhalb der Kriegerdenkmaldebatte von 2007 bis 2010, die Rolle der Gemeinde- und Landespolitik, der Medien sowie der Initiative “Geschichtswerkstatt” eingegangen, und er beschäftigt sich auch mit den Konsequenzen der Neukontextualisierung des Gedenkens in Silbertal.

    6.11.2018
    18:00 Uhr
    ÖH Frei:raum (Kaigasse 17)

    Eintritt frei!

    Eine Veranstaltung von
    Erinnern.at, der FV KGW und der STV Doktorat KGW.

  • Fr
    09
    Nov
    2018
    20:00Anna96

    Organisiert von Iltis Booking

    DREGS
    Hardcore Punk // Wien
    https://dregspunx.bandcamp.comSusi Molotow
    Punk // Wien
    https://susimolotow.bandcamp.comStart: 20 Uhr
    Ende: 22 Uhr
    UKB: 6 Euro

    Wie immer gilt Shirt-Policy
    https://www.iltisbooking.net/shirtpolicy

  • Do
    15
    Nov
    2018
    19:30Hauptbahnhof

    Am 15. November ist endlich Donnerstag! So heißt es nun auch in Salzburg:

    „Wir kommen endlich zusammen!“

    Wir freuen uns auf unser erstes Do Date und treffen uns um 19:30 Uhr am Südtirolerplatz vorm Hauptbahnhof und ziehen gemeinsam über den Mirabellplatz zum Platzl.
    Nachdem der 12h-Stundentag seit September in Kraft ist und schon erste Auswirkungen zeigt, nachdem die Notstandshilfe zerschlagen wird, nachdem der UN-Migrationspakt nicht unterschrieben wurde, nachdem die Zusammenlegung der Sozialversicherungen im Ministerrat beschlossen wurde, nachdem die unabhängige Rechtsberatung für Asylwerber_innen abgeschafft werden soll und vielen Frauenvereinen und -projekten das Budget massiv gekürzt wurden, ist es für uns unabdinglich auf die Straße zu gehen und den Regierenden zu zeigen, dass wir nicht d'accord sind mit ihrer menschenrechtsverletzenden Politik.

  • Mo
    19
    Nov
    2018
    19:00SUB
    Veganes Essen gegen freie Spende
  • Di
    20
    Nov
    2018
    18:30SUB

    Jeden 3. Dienstag im Monat nisten sich die Lockpicker_innen von Salzburg im Sub ein: Ab 18:30 Uhr könnt ihr alles rund um Schlösser lernen und selbst tätig werden beim picken. Noch Fragen? Stellt sie unter: lockpicking-sub@aon.at

  • Mi
    21
    Nov
    2018
    16:30Anna96

    Für die meisten Inhaftierten zählt der Erhalt von Briefen zu den wenigen Lichtblicken im Grau des Gefängnisalltags. Wir haben unsere weggesperrten Genoss_innen nicht vergessen – lassen wir sie das auch wissen!

    Knast betrifft uns alle, ob als Reaktion des Staates auf den Kampf für die Freiheit oder auf unseren Umgang mit dem Zwang, prekär im Kapitalismus zu überleben. Wenn wir nicht selbst drin landen, so schwebt er als Drohung über uns, hemmt uns die Angst, eingesperrt zu werden.

    Lasst uns gemeinsam Briefe schreiben und uns austauschen über andere Möglichkeiten, die Isolation zu durchbrechen. Jeden dritten Mittwoch im Monat ab 16:30 mit Kaffee und Kuchen im Anna96 (Poschingerstraße 10).

    Solidarität ist eine Waffe, und manchmal auch ein Kugelschreiber!

  • Do
    22
    Nov
    2018
    19:00Anna96

    Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums zeigen wir ab 19 Uhr eine Doku über den Kieler Matrosenaufstand der die Monarchie stürzte und die November Revolution in Deutschland auslöste.

    Dauer ca. 90 Minuten
    Eintritt frei!

  • Fr
    23
    Nov
    2018
    Mi
    28
    Nov
    2018
    Mittag – 21:00Alter Markt

    Mit dem beliebten Glühweinpass ist jedes 10. Getränk gratis. Kommet in Scharen!

  • Sa
    24
    Nov
    2018
    19:00Anna96

    Beisl Bash^4
    Vortrag: "The poetry of punk" + Auflegerei mit DJ 46 onesixone

    Vortrag: "The poetry of punk": Der Musiker und Kultur- bzw. Literaturwissenschaftler Gerfried Ambrosch stellt sein kürzlich erschienenes Buch >>The Poetry of Punk<< vor. Dabei handelt es sich um eine Auseinandersetzung mit englischen Punkrock- und Hardcoretexten, deren Rolle innerhalb der Szene und deren politische Dimension. Dem Buch liegen Exklusivinterviews mit Musiker_innen und Aktivist_innen wie Jello Biafra, Ian MacKaye und Henry Rollins zugrunde. Hierüber gibt es die eine oder andere Anekdote zu erzählen.

    Danach Auflegerei mit DJ 46 onesixone

    Einlass: 19:00
    Beginn des Vortrages: spätestens 19:30

  • Mo
    26
    Nov
    2018
    19:00SUB

    Veganes Essen gegen freie Spende

  • Sa
    01
    Dez
    2018
    09:00vorm LKH (Müllner Seite)

    Jeden ersten Samstag im Monat treffen sich christliche FundamentalistInnen, um vorm Krankenhaus ihr Weltbild auf die Straße zu tragen und gegen sicheren Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zu beten.

    Zeitgleich und am gleichen Ort: Offene Probe der Pro Choice is ois! Band und (pro-)feministischer Protest gegen die FundamentalistInnen. Bringt Instrumente mit!

  • Mo
    03
    Dez
    2018
    17:00Unipark

    Vortrag von Natascha Strobl über die "Identitären" im Rahmen der Ringvorlesung „Soziale Bewegung und kollektiver Protest“.

    Ort: Unipark Salzburg (Erzabt-Klotz-Straße 1, 5020 Salzburg)
    E 1.003 / E.003 (Georg-Eisler Hörsaal)
    17.00 – 19.00 Uhr

    Studierende der Uni Salzburg finden die RingVO unter der LV-Nummer: 999.923

  • 19:00SUB

    Veganes Essen gegen freie Spende

  • 20:00Mozarteum

    Podiumsdiskussion zum postkolonialen Bewusstsein im deutschsprachigen Raum

    In deutscher und englischer Sprache. Eintritt frei!

    3. 12. 2018, 20 Uhr
    Universtität Mozarteum Salzburg, Kleines Studio – Mirabellplatz 1

    Mit Impulsvorträgen von Saskia Fürst und Lawrence Oduro-Sarpong

    Europas Geschichte ist nicht zu trennen vom Kolonialismus und den mörderischenVerheerungen, die die europäischen Kolonialisatoren in weiten Teilen der Welt verursacht haben. Auch wenn viele ehemalige Kolonien im 20. Jahrhundert ihre Unabhängigkeit erklären konnten, existieren eurozentrische Denkmodelle und rassistische Ausdrucks- und Verhaltensweisen fort. Als unbewusstes oder als bewusst reaktiviertes Erbe des Kolonialismus sorgen sie dafür, dass Schwarze und People of Color nach wie vor nicht uneingeschränkt an gesellschaftlichen Institutionen teilhaben können.

    Seit einigen Jahren ist allerdings Bewegung in die deutschsprachige Debatte gekommen. Immer mehr Schwarze und People of Color melden sich in Kultur, Politik und öffentlichem Diskurs zu Wort um Anerkennung und Gleichberechtigung einzufordern. Dazu gehört es, den Finger in lange Zeit ignorierte Wunden zu legen und auf strukturell ablaufende Diskriminierungen in Sprache und Umgangsformen der Weißen Mehrheitsgesellschaft aufmerksam zu machen und Änderungsvorschläge für das Miteinander in einer offenen Gesellschaft zu formulieren.

    Vor allem in den debattierfreudigen sozialen Netzwerken ist der Schlagabtausch voll entbrannt: Zum Fasching soll man sich nicht mehr schwarz schminken, auch Othello und Monostatos sollen nicht mehr von schwarz angemalten Weißen gespielt werden, und auf der Speisekarte heißt es jetzt „Bier mit Cola“. Ist es ein Akt kultureller Aneignung, wenn weiße Mittelstandskinder sich Dreadlocks einflechten lassen, oder ein Zeichen globaler Solidarität?

    Die Gesprächsrunde möchte einige Standpunkte der Debatte beleuchten und einen postkolonial-kritischen Blickwinkel auf die österreichische und deutsche Gegenwartsgesellschaft einnehmen.

  • Di
    04
    Dez
    2018
    20:00Radiofabrik

    „Die Ausgeburten ihres Kopfes sind ihnen über den Kopf gewachsen“
    (Friedrich Engels)

    In der Sendung „Engelsgeflüster“ unterhalten sich die zwei Moderator*innen kritisch über Phänomene der Esoterik.

    Allerdings sehen wir Esoterik nicht nur als kurioses Randphänomen der Gesellschaft, sondern wir fragen uns: Wieso sind esoterische Praktiken und Denkweisen so erfolgreich in gerade dieser Gesellschaft der
    Gegenwart, die doch eigentlich als besonders rational und wissenschaftlich gilt?

    Um das zu verstehen muss man auch einen kritischen Blick auf die Gesellschaft, die esoterische Phänomene hervorbringt werfen.

    Welche Funktion erfüllt die Esoterik in der Gesellschaft in der wir leben?

    Sendezeit: Jeden 1. Dienstag im Monat ab 20 Uhr

    Eine Sammlung bisheriger Sendungen findet ihr hier:
    cba.fro.at/series/engelsgefluester
    Ankündigungen, Musik und weitere Infos findet ihr auf unserem Blog:
    blog.radiofabrik.at/engelsgefluester/

  • Di
    18
    Dez
    2018
    18:30SUB

    Jeden 3. Dienstag im Monat nisten sich die Lockpicker_innen von Salzburg im Sub ein: Ab 18:30 Uhr könnt ihr alles rund um Schlösser lernen und selbst tätig werden beim picken. Noch Fragen? Stellt sie unter: lockpicking-sub@aon.at

  • Sa
    22
    Dez
    2018
    20:00SUB

    Es gibt Patches und passende Musik. Mehr Infos gibt's leider ned. Bis dann!

  • Fr
    28
    Dez
    2018
    19:30Wels

    im Alten Schlachthof Wels

    diesmal mit

    If I can’t dance to it… XIII
    diesmal mit
    Romanovstra (balkan beats, Linz)
    WhamBamBodyslam (energetic folk, OÖ/Wien)
    Antifamilia Overflow & Disorder (mundart rap, Linz/Wien)
    djäne ronit rockit (mash&trash artist)

    Eintritt: AK 12,-

    Infoladen Wels

  • 20:00Anna96

    SALZBURGER PESTSPIELE BOOKING PRESENTS

    Call The Cops (IT)
    https://callthecopsbastards.bandcamp.com
    4 piece Rotten Raw Drunk Punk band based in Bologna, Italy

    NoWhiteRag (IT)
    https://nowhiterag.bandcamp.com
    Protest PunkRockers since 2003 from Mvtina / Bologna

    Im Anna96, Einlass 19:00; Beginn 20:00
    UKB: 7€

    Wir möchten auf die Shirt Policy hinweisen:
    https://www.iltisbooking.net/shirtpolicy

  • Mo
    31
    Dez
    2018
    20:00SUB

    Am 31.12 feiert das Anna96 und SUB - Salzburg gemeinsam ins neue Kalenderjahr. Kommt vorbei! Euch erwartet ein unterhaltsames Programm mit Auflegerei von Hoodies&Hate, Hard Bass Party, Special Drinks uvm.

    Um 20 Uhr geht's los.
    Eintritt ist frei!